Woher kommt der Ausdruck „Pustekuchen“?

Pustekuchen“, das klingt zwar nach einer Spezialität aus dem heißen Backrohr, hat aber mit leckeren Süßwaren gar nichts zu tun.

Pustekuchen“ hat in etwa die gleiche Bedeutung wie „Denkste!“.

Es ist eine deutsche Redensart, wenn etwas nicht so wie erwartet gelaufen ist, also „von wegen“! Der Ausdruck setzt sich aus zwei jiddischen Wörtern zusammen: Puste kommt von „Poschut“ - das heißt „wenig“. Kuchen kommt von „chochem“ Das bedeutet „klug“, „wissend“, „gewitzt“.

Betrachtet man als Eltern die Entwicklung des Kindes, so wird man immer wieder überrascht. Häufig verhält sich das Kind nämlich anders als man es erwartet. Über Aktionen, Reaktionen, Entwicklung des Kindes und vielem mehr haben Eltern und alle anderen Personen die mit dem Kind umgehen ihre ganz eigene Vorstellung. Und fast täglich passt der Ausruf: „PUSTEKUCHEN“!

Wer dies akzeptiert, und Kinder annimmt wie sie sind, kann täglich viel Freude erfahren.

 

 

DENKSTE……………..doch eine leckere Backware!

 

Pustekuchen- Spezialität:

 

Biskuitteig: 10 getrennte Eier, 370g Puderzucker, 400g Mehl, 1 Pck. Backpulver

Guss: Orangenkonfitüre, 1 Hand voll gelbe Pusteblumenblätter, 4 Gelatineblätter, ¼ l Wasser, 2 Eßl. Zucker

Creme: 200g Butter, 50g Zucker, 1/8 l Orangensaft, 1 Eßl. Speisestärke, 2 Eßl. Zucker

Pustemarke: 2 Eßl. Puderzucker, 1 Tl. gelbe Pusteblumenblätter

Zubereitung: Teig: Eigelbe und Puderzucker 10 Min. mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Mehl und Backpulver vermengen und sieben. Eiweiß zu steifen Schnee schlagen. Abwechselnd Schnee und Mehl unter die Eiermasse heben. Masse in eine gefettete Springform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C für ca. 1 Std. backen.

Guss: Zuerst den Kuchenboden dünn mit etwas erwärmter Orangenmarmelade rundum bestreichen. Dann locker die gelben Pusteblumenblätter streuen. Kuchenboden wieder in die Springform stellen. Oberfläche mit Aspik dünn überziehen. Je nach Packungsanweisung Gelatine für 5 Min. in Wasser einweichen. Danach entnehmen und in einen Topf mit ¼ l Wasser geben. Unter ständigem Rühren langsam erwärmen, so dass sich die Blätter auflösen. Etwas abkühlen lassen und dünn über die Tortenoberfläche gießen. Kuchen erkalten lassen.

Creme: Butter und Zucker schaumig rühren.

Orangensaft, Speisestärke und Zucker aufkochen. Abkühlen lassen. Danach löffelweise unter die Buttermasse rühren. Kuchenrand mit Orangenmarmelade bestreichen.

Pustekuchenmarke: In die Mitte des Kuchens ein Grübchen graben. In jenes wird Puderzucker und darauf etwas abgeriebene Orangen- und Zitronenschale gegeben.

Staub herrlich wenn man darauf bläst.....